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Pflanzenverhalten: Wie wird die Wasser- und Nährstoffversorgung bei einer Hydrokultur geregelt?

Versorgung von Hydrokulturen mit Wasser- und Nährstoffe

Frage

Pflanzenverhalten. Wie wird die Wasser- und Nährstoffversorgung bei einer Hydrokultur geregelt?

Antwort

Entgegen der weitläufigen Meinung beziehen Pflanzen ihre Nährstoffe nicht direkt aus der Erde, sondern aus dem Wasser, das die Erde durchströmt. Dabei nimmt es die dort gespeicherten Nährstoffe auf und wird so zu einer für die Pflanze verwertbaren Nährlösung. Dieses Prinzip nutzt die Hydrokultur – hier erhält das lebende Grün alle nötigen Nährstoffe direkt über den Dünger, der dem Wasser zugegeben wird.
Bei der Pflege muss daher immer darauf geachtet werden, einen speziell auf Hydrokulturen abgestimmten Dünger zu nutzen. Dieser kann ganz exakt dosiert werden, denn der Blähton selbst ist anorganisch und „neutral", er bildet keinen Puffer und hat auch sonst keinen Einfluss.
Zugleich sorgt der Wasserstandsanzeiger dafür, dass nicht zu viel gegossen wird – diese Sorte falsch verstandenen „Verwöhnens" ist nämlich die häufigste Ursache für Pflanzenschäden. Außerdem sagt uns der Wasserstandsanzeiger, wann der Wasservorrat aufgebraucht ist und wieder gegossen werden muss. So entsteht ein Wechsel - wie bei Ebbe und Flut -, der den Pflanzen bestens bekommt. Mit dem ausgewogenen Luft-Wasser-Verhältnis im Pflanzgefäß geht es der Pflanze sichtlich gut und der Pflanzenfreund genießt den Luxus von deutlich längeren Gießintervallen.
Die Pflanzen können gesund gedeihen und bei optimaler Wasser- und Nährstoffversorgung immer auch gleichzeitig atmen. Damit bietet die Hydrokultur unseren Zimmerpflanzen drei von fünf Wachstumsfaktoren in einem optimalen und sicheren System. Weil das so gut funktioniert und Pflanzen in Hydrokulturen häufig besser gedeihen, wird das System auch schon seit langem dort genutzt, wo es um Ernährung geht - wie etwa bei der Gemüse-Anzucht.

 

Anzuchtbeet mit Zimmertannen