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Farbige Blüte

Düngen

Die richtigen Nährstoffe für Ihre Pflanzen

  • Was ist der Unterschied zwischen Flüssigdünger und Langzeitdünger?

    Flüssigdünger sind meist hochkonzentrierte Nährsalzlösungen. Verschiedene Nährsalze, wie beispielsweise Ammoniumnitrat, Kaliumnitrat oder Ammoniumdihydrogenphosphat werden im Wasser gelöst. Vorteil für den Anwender ist die einfache Dosierung. Er muss lediglich eine bestimmte Menge abmessen und mit der angegebenen Wassermenge verdünnen werden. Die verabreichten Nährstoffe sind für die Pflanzen sofort verfügbar, da sie sich im Wasser lösen.

    Achtung: Die Dosierung verschiedener Flüssigdünger kann sehr unterschiedlich sein. Hier empfiehlt es sich, stets die jeweilige Gebrauchsanweisung genau zu beachten.

    Langzeitdünger hingegen enthalten zumindest einen Teil der Nährstoffe in einer Form, die nicht sofort für die Pflanze verfügbar sind. Diese müssen vielmehr erst mobilisiert, das heißt, in die für Pflanzen nutzbare Form, überführt werden. Dies geschieht bei Erdkulturen dadurch, dass Mikroorganismen organische Stickstoffverbindungen in mineralischen Stickstoff umwandeln. Eine weitere, auch für Hydrokulturen entwickelte, Möglichkeit stellt die Umhüllung der Mineraldüngersalze durch Kunststoffmembranen dar, durch die die Nährstoffe langsam nach außen abgegeben werden.

     

    Pflanzenpflege vom Experten - Kremkau Raumbegrünung

     

     

  • Welche Vorteile haben spezielle Hydrokulturdünger?

    Hydrokulturdünger sollen den besonderen Bedingungen der Hydrokultur gerecht werden. Diese ergeben sich aus der fehlenden Pufferung des Hydrokultursystems und aus der Tatsache, dass es sich um ein geschlossenes System handelt. Wichtige Konsequenzen sind deshalb: Hydrodünger sollten keine Ballast-Salze enthalten (Natrium, Chlorid etc.). Hydro-Salzdünger müssen voll wasserlöslich sein.
    Der Ammonium-N-Anteil sollte nicht mehr als etwa 50 % des gesamten N-Angebotes ausmachen, damit es nicht zur Versauerung der Nährlösung kommt. Ausnahme: Sehr harte Gießwässer. Der Phosphatgehalt sollte deutlich niedriger sein im Vergleich zu Düngemitteln für die Erdkultur. Der Kupfergehalt kann niedriger sein, da Kupfer kaum festgelegt wird. Außerdem enthalten Hydrodünger häufig besonders hochwertige Eisenchelate, die teilweise den höheren Preis solcher Düngemittel rechtfertigen.

     

    Sansevieria im Sideboardgefäß

  • Kann man jeden angebotenen Flüssigdünger verwenden?

    Das Angebot an Flüssigdünger ist inzwischen stark angewachsen. Neben Flüssigdünger für den Profi in Großmengen, werden für den Privatbereich Produkte in kleineren Flaschen angeboten. Meist handelt es sich um sogenannte Universaldünger. Die Angabe, dass Spurenelemente enthalten sind, ist leider keine Gewähr dafür, dass sie wirklich enthalten sind. Vorsicht ist deshalb besonders bei billigen Produkten geboten, denn Spurenelemente sind vergleichsweise teuer.

     

    Verbrauchsfertig abgefüllter Dünger

  • Was ist ein Wasseranstau bei der Düngung?

    Bei der Kultur von Pflanzen in Blähton ist es notwendig, das Gefäß mit einem Wasser- bzw. Nährlösungsvorrat zu versehen, da der Blähton, im Gegensatz zu anderen Substraten, keine nennenswerten Mengen speichern kann. Dieser Wasservorrat befindet sich im unteren Substratbereich und wird als Wasseranstau bezeichnet.

     

     Einfüllen von einer Nährstofflösung

  • Kann zu viel gedüngt werden?

    Eine Überdüngung der Pflanzen tritt immer dann auf, wenn zu viele Nährsalze ins Gießwasser eingebracht wurden. Das führt dazu, dass die Pflanze diese Nährstoffe nicht mehr aufnehmen kann, sondern im Gegenteil, der Pflanze Wasser aus den Zellen entzogen wird. Optisch zeigt sich das durch Verbrennungen der Blattränder an.
    In der Hydrokultur kann es leichter zu Überdüngungen kommen, als in Erdkulturen, da die Blähtonkugeln nur eine minimale Pufferwirkung haben, also keinen Dünger zwischenspeichern können. Es ist wichtig einen für die Hydrokultur passenden Dünger auszuwählen und diesen dann, wie auf der Verpackung angegeben, zu dosieren.

     

    Optimal gedüngte Pflanzen sind vital

  • Welcher Dünger ist der richtige?

    Für Hydrokulturen gibt es spezielle Dünger. Anders als bei Erdkulturen, existieren in der Hydrokultur keine Bodenlebewesen, welche organische Bestandteile eines Düngers umbauen und zu pflanzenverfügbaren Stoffen aufspalten können. Was als Dünger in die Hydrokultur eingebracht wird, muss von Anfang an eine pflanzenverfügbare Form haben.
    Einfach ist die Verwendung von Hydrokultur-Flüssigdüngern, welche in geringen Konzentrationen bei jedem Gießen hinzugefügt werden. Die Pflanze wird hiermit permanent mit Nährstoffen versorgt. Als Alternative gibt es Langzeitdünger, welche in das Pflanzgefäß eingebracht werden und über mehrere Monate Nährstoffe an das Gießwasser abgeben. Hier ist ein Wissen über den individuellen Nährstoffbedarf der Pflanze vorteilhaft, um die Düngermenge optimal dosieren zu können.

     

    Üppige Schefflera in Glittergefäß